Dolotour 2008 Tag 4 - 10.06.2008


Steinegg - Lavazépass - Joch Grimm - Hofmahd - Ultental - Lana - Bozen - Steinegg

Auch für den heutigen Tourtag hat Armin eine geplante Tour ein wenig umgebaut, so dass wir insgesamt auf knapp 270 km kommen sollten. Geworden sind es aber nur 258 km, da wir die Strecke über Jenesien ausgelassen haben - man ahnt es schon: Regen.

Gestartet sind wir wie immer an der Pension Berghang und sind dann über Karneid und Gummer nach Welschnofen gefahren. Dann hoch auf den Lavazépass und auf dessen Passhöhe ein Abstecher zum Joch Grimm. Sämtliche Tourberichte sagten gleichlautend aus, dass man vom Endpunkt dieser nur 4 km langen Stichstrecke eine sehr schöne Aussicht haben sollte. Wir hatten aber die Rechnung ohne den Wettergott gemacht und fanden uns inmitten von dichter Bewölkung wieder - war also "nüscht" mit tollen Ausblicken und Fotos Smiley

Also wieder zurück auf die Lavazé-Passstraße bis nach Molina, von wo aus wir dann einen flotten und knapp 30 km langen Ritt durch das Cembratal absolvierten. In Giovo machten wir dann einen kurzen Stopp und ein paar Fotos - gemeinsam beschlossen wir, doch ein paar mehr Kurven und die Räder zu nehmen. Also ging es von dort über Masen, Pineta, San Michele all'Adige nach Mezzolombardo. Dort schuf nicht nur das Wetter ein sehr italienisches Ambiente! Nach einem leckeren Cappucchino machten wir uns dann auf den Weg nach Crescino, wo wir dann über Tuenno und Cles geradewegs auf den Lago di Santa Guistina zusteuerten. Nach einem etwas ausgiebigeren Fotostopp fuhren wir dann nach Cagno, wo wir dann erst im zweiten Anlauf ein kleines, aber sehr schön zu fahrendes Strässchen fanden, was uns einige Kilometer mitten durch die dortigen Weinberge führte und am Ende in die Landstrasse SS28 mündete. In der Folge durchfuhren wir dann die deutschsprachige Enklave Proveis und den fast 2 km langen Hofmahdtunnel, in dem es wirklich saukalt war, um kurz danach Richtung Ultental abzubiegen.

Hinter St. Walburg warfen wir im Vorbeifahren einen Blick auf den Lago di Zoccolo und fuhren durch St. Nikolaus und St. Gertraud bis gaaaanz an das Ende des Ultentals, wo wir dann den Weissenbrunner see erreichten. Der vom ein oder anderen als 'Geheimtipp' bezeichnete Gasthof "Knödlmoidl" ist übrigens dort weithin bekannt und alles andere als ein 'Geheimtipp' - für uns ein ganz normaler Gasthof, in dem im Winter beim 'Après Ski' sicherlich die Post abgeht, zumal das Haus gleich neben der Talstation eines Skilifts liegt. Einzig aussergewöhnlich ist die Karte, auf der - wer hätte es gedacht? - die Gerichte mit hausgemachten Knödeln überwiegen. Da wir von Adelinde, der Chefin der Pension Berghang, bestens versorgt werden und wir ja noch ein paar Kilometer fahren wollten, verzichteten wir auf die Knödelgerichte - ein weiser Gedanke, denn wir haben die Portionen an den Nachbartischen gesehen! Smiley

Auf dem Rückweg sahen wir wieder dunkle Wolken - also änderten wir wie eingangs erwähnt unsere Tourplanung, verzichteten auf den an sich sehr schönen Weg über Mölten und Jenesien nach Bozen und nahmen stattdessen den direkten Weg über Lana und die Schnellstrasse "Mebo" direkt nach Bozen, um von dort wieder zurück zu unserer Unterkunft zu fahren.

Länge: 258 km